Straßen und Wege
Das umfangreiche Straßennetz war mit ein Grund dafür, dass die
Römer über lange Zeit ihre macht im gesamten Mittelmeerraum erhalten konnten.
Um die Menschen im Einzugsgebiet von Vindobona mit Nahrung und Gütern aller
Art zu versorgen, entwickelte sich ein reger Nah- und Fernhandel. Dafür
waren neben dem Flussweg gut ausgebaute Straßen die Voraussetzung. Bei
Grenzzwischenfallen oder inneren Revolten waren schnelle
Truppenverschiebungen möglich.
Die wichtigste Straße in Österreich war die Limesstraße, welche die
zahlreichen Militärstützpunkte entlang der Donaugrenze verband. Vindobona
war zudem an Fernstraßen (wie diejenige nach Italien - die Bernsteinstrasse)
und regionale Verkehrswege angebunden. Für den bau und die Instandhaltung
der Straßen wurden oft Soldaten herangezogen. Die nötigen Geldmittel
stifteten meist die Beamten der jeweiligen zivilen Gemeinden.
Befestigungen an der Donau:

Zeiselmauer und Tulln
an der Donau
Sankt Pölten und Traismauer
Mautern an der Donau
Pöchlarn
Enns
Stadtmuseum Leonding
Einige der direkte oder indirekte Verknüpfungen:
Lentia
Lauriacum Vindobona
Ovilava
Juvavum
Surontio
Ani
Viscellis-Monate
Beliandrum
Magdalensberg
Virunum
Santicum
Ad Tricesimum
Forum Julii Emona
Nauportus
Aquileia